Mindestlohn ist Erfolgsprojekt für Sachsen

Veröffentlicht am 03.02.2016 in Bundespolitik
Thema: Arbeitsmarkt

Volkmar Winkler,stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag und kommunalpolitischer Sprecher zu „1 Jahr Mindestlohn in Sachsen – Bilanz und Ausblick“:

Mindestlohn ist ein Erfolgsprojekt für Sachsen

Mehr Geld auf dem Gehaltszettel + mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigte + weniger Arbeitslose

„Es gab zur Einführung des Mindestlohns viele Horrorszenarien. Keines davon ist eingetreten. Im Gegenteil“, so Volkmar Winkler zu den Prognosen, die massiven Arbeitsplatzabbau und steigende Schwarzarbeit vorhersagten.

Der Mindestlohn habe eine nicht zu unterschätzende gesellschaftliche Wirkung:

 „Seine Einführung war auch eine Frage der Würde. Vom verdienten Geld muss man auch leben können. Der Wert der eigenen Arbeit ist wieder stärker spürbar.“

„Mehr Geld auf dem Gehaltszettel. Mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Weniger Arbeitslose.“, fasst Winkler das Erfolgsprojekt Mindestlohn zusammen.

Allein in Sachsen profitieren ca. 250.000 Menschen vom Mindestlohn. Bundesweit sind es 3,7 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 27.000 gestiegen - prekäre Minijobs sind hingegen auf dem Rückmarsch. Im Januar 2016 waren 19.000 Menschen weniger als im Vorjahresmonat arbeitslos. „Der Mindestlohn zeigt, dass Gerechtigkeit und wirtschaftliche Vernunft kein Widerspruch sind.“

„Die Einführung des Mindestlohns war eine historische Reform, die gegen enorme Widerstände durchgesetzt wurde. Darauf sind wir Sozialdemokraten stolz“, so Winkler abschließend.