Schulsozialarbeit

Veröffentlicht am 26.11.2015 in Landespolitik

Zügig mehr Sozialarbeiter in den Schulen einsetzen

Volkmar Winkler, stellvertretender Vorsitzender und Sprecher für Kommunalpolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt:

„Die Arbeit an einem jetzt auch von der CDU befürworteten Landesprogramm Schulsozialarbeit darf nicht auf die lange Bank geschoben werden. Wir müssen unbedingt im Blick haben, dass viele Projekte am Ende des Schuljahres 2015/2016 auslaufen. Es darf keine Förderlücke zwischen Sommer 2016 und Jahresbeginn 2017 geben“, erklärte Volkmar Winkler am Mittwoch.

Aktuell wird im Landesjugendhilfeausschuss mit Hochdruck an einem Konzept für ein Landesprogramm Schulsozialarbeit gearbeitet. Dieses soll noch im ersten Halbjahr 2016 fertig gestellt werden.

„Schulsozialarbeit kann unser Bildungssystem verbessern. Um mehr Bildungsgerechtigkeit zu schaffen, brauchen wir ein Landesprogramm, mit dem dauerhaft und verlässlich Schulsozialarbeit in Sachsen gefördert wird. Ich begrüße deshalb das Bekenntnis der CDU ausdrücklich,“ erklärt Volkmar Winkler weiter. Jetzt gehe es darum, das Programm schnell in die Praxis umzusetzen.

„Ein Landesprogramm Schulsozialarbeit darf aus Sicht der SPD-Fraktion nicht auf Kosten anderer Bereiche der Jugendhilfe oder der Sozialarbeit finanziert werden“, so Winkler. Deshalb könne die Finanzierung nicht auf die Kommunen abgewälzt werden. Das Land stehe hier in der Verantwortung.

Die SPD will die beste Bildung und Erziehung für alle Schüler. Dafür brauchen wir ein Landesprogramm Schulsozialarbeit. Gut, dass die CDU das jetzt auch so sieht. Langfristig streben wir als SPD an, dass Schulsozialarbeit an allen sächsischen Schulen angeboten wird.“, so Winkler abschließend.